Freeletics Week #2 Day #2 Part'2

Die anschließenden 2 Tage waren sehr hart für mich. Ich hatte mich radikal auf das Training eingestellt. Ich will es diesmal einfach schaffen und richtig machen. Also belaß ich mich viel im Internet und schaute mir massenhaft Videos zu dem Thema an.

 

Ich absolvierte Aphrodite mit starkem Muskelkater am Tag #2 ca. 10 Minuten schneller in 38:50*. An Tag #3 hatte ich mir gedacht du machst mal was anderes. Also nahm ich mir Dione vor. Es war auch sehr hart für mich, aber ich hatte einfach die Willen alles dafür zu tun und unter allen Umständen mein Ziel zu erreichen. Meine Zeit war 54:56*. Ich motivierte mich indem ich mir immer mehr zum Freeleticsthema ansah und durchlas.

 

Ich glaube diese 3 Tage waren der Knackpunkt, denn danach ging mein Muskelkater auf einmal weg und ist auch bis jetzt nicht wirklich wieder gekommen, obwohl ich in ähnlicher Frequenz weiter trainiert habe. Ich weiß nicht ob es wirklich Sinnvoll ist, aber ich bin jedes mal nach dem Workout nochmal schnell in den See gehüpft und eine Runde geschwommen. Das ist auf der einen Seite eine schöne Belohnung und andererseits habe ich mich dadurch entspannt.

 

Meine Ernährung stellte ich natürlich auch um. Ich entschied mich dafür mehr darauf zu achten Kohlenhydrate und Fette wegzulassen und stattdessen mehr Eiweiß zu mir zu nehmen. Dies fällt mir immer noch relativ schwer. Ich hab mir aber einen guten Tipp aus dem Internet zu Herzen genommen und mir die App FatSecret runtergeladen. Hier trägt man jede Mahlzeit genau ein und hat eine gute Übersicht was und wann man was isst. Weiterhin wog ich mich jeden Tag und trage es in der APP ein.

 

Am Tag #4 hatte ich das Workout durch mein wöchentliches Boxtraining ausgetauscht, hatte aber komischerweise mehr Lust auf eine weiter Dione. Dies folgte dann aber am Tag #5. Mir ging es super gut und ich besiegte sie in 43:31*. JAAAA über 10 Minuten schneller als beim letzten mal. Ich war extrem motiviert.

 

Am darauffolgenden Tag war das Workout dieses mal nicht so berauschend. Mein Körper war diese starke Strapazen einfach nicht gewöhnt und ich fühlte mich beim Training schwach und ausgelaugt. Dies sah man auch an der Zeit. 46:31 ohne Stern…..

 

Dennoch war ich wie immer nach dem Training glücklich wie nie zuvor. Ich hatte es geschafft und konzentrierte mich auf das was kommt. Ich entschied mich alles etwas lockerer angehen zu lassen. Jeden Tag Training ist zu viel und auf Dauer werde ich das nicht schaffen.

 

Da gerade Wochenende war und die BRN (Dresdner Pendant zum Karneval der Kulturen in Berlin) vor der Tür stand kamen 2 Freunde zu Besuch und ich “erholte” mich etwas am Wochenende. Mein Essensplan hielt ich jedoch …fast… Eisern ein. Zum Gespött meiner Freunde-.-
Im nachhinein war ich froh es so durchgehalten zu haben.

 

Gestern an Tag #9 hatte ich Lust meine Zeit bei Aphrodite zu verbessern und dies tat ich. So gut wie ohne Pause hab ich es durchgezogen und meine Endzeit betrug 32:26. Ich war so stolz auf mich. Schon wieder eine extreme Verbesserung. Gleich schrieb ich Jakob meinen Erfolg. Er wie auch ich waren über die Leistung sehr erstaunt.

 

In den nächsten Tagen werde ich mehr über jeden einzelnen Tag schreiben, Fotos kommen auch und ich werde einen Termin haben um mir einen konkreten Ernährungsplan zusammenstellen zu lassen.

 

Bis dann

18.6.14 11:56, kommentieren

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Freeletics Week #2 Day #2 Part'1

Am Sonntag den 8.6.2014, also offizieller Tag #1 haben Jakob und ich uns dazu entschieden Aphrodite zu absolvieren. Man muss dazu sagen, dass er sehr sportlich ist und über Jahre hinweg exzessiv ins Fitnessstudio gerannt ist. Quasi wusste ich vorher schon das er Ewigkeiten vor mir fertig sein wird. Ich hab mir schnell die App geholt und los gings. Im vorhinein hatte ich schon extremen Respekt vor den Burpees. Ich kannte sie zwar schon, aber nicht unter diesem Namen. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich mir nicht vorstellen 50 davon am Stück zu schaffen geschweige denn nach kurzer Zeit weitere 40.
 

Wir fingen also an. Die genaue Zeit von meinem Kumpel weiß ich nicht mehr, aber er war auf alle Fälle weit unter 30min. Bei mir hingegen sah dies ganz anders aus. Ich quälte mich durch die gefürchteten Liegestütze mit anschließenden Hockstrecksprung, den Squats und die Situps. Die ersten 50 Burpees brachten mich gefühlt schon an meine Leistungsgrenze, dennoch habe ich immer versucht sie möglichst perfekt auszuführen. Besonders bei den Situps hatte ich am Anfang Probleme, da meine Beine immer kurz abgehoben sind. Dies hat sich aber nach kürzerer Zeit gelegt. Als ich die beiden ersten Runden fertig hatte, war ich kurz vorm zusammenklappen. Mein starker Wille nicht wie eine Lusche auszusehen gepaart mit der extremen Hitze an diesem Tag (>33° im Schatten) waren fasst zu viel für mich. Aber ich war hochmotiviert und hab mich einfach durchgebissen. Ich musste zwar mehrmals 1 bis 2 Minuten Pause machen, danach gings aber wieder einigermaßen. Folglich hab ich mich schniefend und schnaubend durch den Rest durchgekämpft und es letztendlich in 48:10 geschafft. Ich wahr so fertig und so glücklich zugleich. Jaki war megastolz auf mich. Ich war angesteckt und hab mir gleich das Versprechen gegeben weiterzumachen.

18.6.14 11:55, kommentieren